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Vielleicht benötigen die großen Firmen dieser Welt diese Chance nicht, aber was ist mit der steigenden Anzahl der Ein-Personen-Unternehmen?

Ihre Eigentümer sind selbstständig, arbeiten möglicherweise sogar von zu Hause aus und bieten Ihre Dienstleistung verschiedenen Kunden an. Eines Tages denken Sie vielleicht daran, ihren ersten Mitarbeiter einzustellen, um einen Teil der Arbeit delegieren und sich auf das Wachsen des Unternehmens konzentrieren zu können.

In Österreich sollte dies sehr gut kalkuliert werden! Kosten für den Arbeitsplatz, die Ausstattung mit Computer und Telefon und das Gehalt für die unterstützende Hilfe summieren sich rasch. Das Nettogehalt, das sich der Job-Kandidat wünscht oder das aufgrund eines Kollektivvertrages bezahlt werden muss mit durchschnittlich 1,8 multipliziert werden. Ja, zusätzlich zu den 100{b810dd0a8b6f2ca5eb334d89dec4652ed988f7dab2e85ca6d7576e2ffecbb680} des Betrages, den der Angestellte erhält, muss der Eigentümer nochmals 80{b810dd0a8b6f2ca5eb334d89dec4652ed988f7dab2e85ca6d7576e2ffecbb680} an diverse Behörden bezahlen.

5 Wochen Urlaub, Abwesenheit durch Krankheit oder gesetzliche Feiertage – alles in allem steht dem Eigentümer seine helfende Hand weniger als 10 Monate im Jahr zur Verfügung, dennoch muss er für 12 Monate bezahlen.

Was, wenn die Unterstützung durch den Mitarbeiter unregelmäßig benötigt würde, beispielweise Teilzeit in einem Monat, überhaupt nicht in einem anderen Monat und Vollzeit im dritten Monat? Keine einfache Möglichkeit, um zu bekommen, was wirklich benötigt wird. Außer …

Außer österreichische Unternehmen beginnen, internationale Seiten zu erkunden, auf denen Freelancer ihr Service anbieten, ohne Anstellung, sondern mit Abrechnung nach Stunden. Eine dieser Seiten ist odesk.com – “der größte Online-Arbeitsplatz der Welt, wo mehr als 1 Million Unternehmen Freelancer nutzen, um ihre Projekte zu realisieren.”. Alleine in der Kategorie “Aufgaben verwalten” “stehen 26.796 professionelle virtuelle Assistenten bereit, um Ihre Aufgabenliste abzuarbeiten”.

Gemäß oDesk wird der Online-Arbeitsmarkt 2018 mit 3,7 Mrd Euro prognostiziert.

Falls österreichische Ein-Personen-Unternehmen zustimmen, dass dies ihrem Unternehmen beim Wachsen helfen könnte, sollten sie zuvor einige Punkte beachten.

– wird fortgesetzt –